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Das Pseudonym „Brassai“ legte sich der Fotograf Gyula Halász (1899-1974) im Jahr 1932 zu und spielte damit auf seinen Geburtsort Brass an. In den frühen 30er Jahren begann er das Leben in Paris mit seiner Kamera festzuhalten - oft sogar in Begleitung mit keinem geringeren als dem Schriftsteller Henry Miller oder auch Raymond Queneau. Sein Fokus lag dabei auf der nächtlichen Metropole und ihren Akteuren, wie Clochards, Ganoven, Liebenden, Gemüsehändlern bis hin zu Frauen des horizontalen Gewerbes. Keiner war zu dieser Zeit vor seiner Linse sicher. Brassais Kamera war stets mitfühlender, aber auch ironischer Beobachter des Geschehens. Die damalige "Paris de Nuit" Fotoserie verhalf ihm zu Weltruhm. „Paris 1899-1984“ besteht vornehmlich aus Aufnahmen aus den 30er, 40er und 50er Jahren und zeigt Paris aus neuen Blickwinkeln.
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Fazit Cosmopol:Neuer Blick auf das alte Paris.