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Der Film „Hotel Ruanda“ aus dem Jahr 2004 erzählt die wahre Geschichte des Völkermordes in Ruanda Afrika an den Tutsis und Hutus. Der Held Paul Rusesabagina rettet unter Einsatz seines eigenen Lebens ca. 1.200 Menschen vor dem sicheren Tod. Der Hotelmanager und seine Familie geben den Flüchtlingen im Hôtel des Mille Collines in Kigali während des Völkermords im Frühjahr 1994 Zuflucht. In nur 100 Tagen starben zu dieser Zeit ca. eine Million Menschen durch Gewalttaten von Hutu-Milizen, Militär- und Polizeiangehörigen. Der Film kommt nahezu ohne Gewalt aus, das Massaker bleibt so nur spürbar - und doch wird die Stimmung eindrucksvoll beklemmend, beschämend und mitreißend.
“Hotel Ruanda“ erhielt mehrere Auszeichnungen, u.a. gewann der Film den „Cinema for Peace Award“ und war nominiert für drei Oscars - Don Cheadle als bester Hauptdarsteller, Sophie Okonedo als beste Nebendarstellerin und Keir Pearson / Terry George für das beste Original-Drehbuch. Bei der Berlinale 2005 lief der Film außer Konkurrenz. Ein Meisterwerk, das niemals in Vergessenheit geraten darf.
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Fazit Cosmopol:Gelungener Balanceakt zwischen historischer Rekonstruktion und bewegender Erzählung